Die Sialorrhoe, der unkontrollierte, vermehrte „Speichelfluss“, häufig auch Hypersalivation bezeichnet, ist für die Betroffene stigmatisierend und beeinträchtigt die Lebensqualität. In Folge einer Sialorrhoe können häufig auch schwerwiegende Erkrankungen, wie z. B. eine Aspirationspneumonie bei unkontrolliertem Speichelabfluss in den Rachen, Pharynx und Larynx, auftreten.
Der Vorgang des Abschluckens von Speichel ist komplex und erfordert ein exaktes Zusammenspiel von ZNS, Nervenbahnen und Schluckmuskulatur.Wir sprechen mit der HNO-Ärztin Fr. Dr. med. Shabnam Shahpasand über die Bedeutung der Sialorrhoe aus Sicht des Fachbereiches Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.
Über die Referentin:
Frau Dr. med. Shabnam Shahpasand
- Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie in der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dirk Beutner
- Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Mitglied in verschiedenen Fachgesellschaften, u. a. zertifiziertes Mitglied im Arbeitskreis Botulinumtoxin der deutschen Gesellschaft für Neurologie e. V. und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie DGPP e. V.
- Internationale und nationale Publikationen in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und in der Anwendung und Injektion von Botulinumtoxin

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